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Wie Frauen ihren Eros wecken

July 8, 2017

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Männer und ihr Tunnelblick

 

Die maskuline Eigenart, sich vollkommen in sich selbst zurückzuziehen, ist für Frauen oft ziemlich verwirrend und verunsichernd. Eine Frau kann kaum verstehen, wozu ein Mann, der sich eben noch aufmerksam und liebevoll verhielt, plötzlich umschalten und sich vollkommen auf sich selbst konzentrieren kann.

 

Eine Frau erkennt nicht, wie automatisch ein Mann alles um sich herum ausblendet, wenn er sich auf eine Sache konzentriert. Er tut dies nie aus böser Absicht, sondern weil er das Bedürfnis hat, in jeder Situation sein Bestes zu geben.

 

Solange er sich um sie bemüht, ist sie im Zentrum seiner Aufmerksamkeit. Wenn er den Eindruck hat, ihre Bedürfnisse seien erfüllt, wendet er sich etwas anderem zu – oft genauso wie er es aus seinem Berufsleben kennt - und richtet dann seine ganze Aufmerksamkeit auf dieses »andere etwas«.

 

Wenn sie unter Stress stehen, neigen Männer stark dazu – und das ist auch biochemisch im Organismus so angelegt  - seine Kräfte und Aufmerksamkeit auf eine einzige Sache zu konzentrieren und alles andere auszublenden. In gewisser Weise ist es eine Art »Überlebensprogramm«, das da abläuft, ganz unabhängig davon, ob die Situation nun objektiv lebens- oder gesundheitsgefährdend ist oder nicht.

 

Fokus auf Fülle statt auf Mangel

In solchen Momenten, wo der »Tunnelblick« eines Mannes einsetzt, be- oder verurteilen wir Frauen sie dann leider oft als egoistisch, gefühllos oder narzisstisch. Wir verlieren aus dem Blickfeld, dass er  a) uns bereits seine Aufmerksamkeit geschenkt hat und ein Teil unserer Bedürfnisse tatsächlich genährt sind und b) dass er – in der Zuwendung an eine andere Sache – sich ein für ihn wichtiges Bedürfnis erfüllt.

 

Hand aufs Herz: ist es fair, von ihm zu verlangen, dass er deine Bedürfnisse über seine stellt? Ist es hilfreich nur das zu sehen, was nicht gelungen ist statt das, was sich bereits erfüllt hat? Wohn driften wir, wenn wir so denken?

 

Wenn du dein Urteil über sein Verhalten gehen lassen kannst und erkennst und respektierst, dass seine Bedürfnisse genauso gültig und »legitim« sind wie deine eigenen und dass deine Bedürfnisse bereits zu x % erfüllt sind, so kannst du anfangen, mit ihm in Verhandlung zu gehen darüber, wann wie und wo die Bedürfnisse und Wünsche aller gleichwertig zum Zuge kommen können.

 

Du wirst leicht feststellen, dass Männer – auch wenn sie unter Stress stehen – sehr wohl fähig sind auf die Bedürfnisse anderer einzugehen, allerdings bedarf es dazu einer etwas anderen Perspektive als derjenigen des »Mangeldenkens«. Wenn du die Fülle erkennst, das, was sich bereits erfüllt hat und du diesem einen Mann (leise oder verbal) anerkennst, dass sein Einsatz und sein Engagement für das, worauf er sich gerade konzentriert, nicht nur seine eigene Wünsche, sondern auch die Bedürfnisse anderer mit einschliesst, kann das der Anfang eines neuen erfüllteren Gleichgewichts in deinen Beziehungen werden!

 

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