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Wie Frauen ihren Eros wecken

July 8, 2017

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Nichts zurückhalten

 

Ob du dich in einer Beziehung erfüllt und glücklich fühlst oder eher unzufrieden und enttäuscht, sagt etwas darüber aus, was im Lernfeld deiner Beziehungsfähigkeit – eingeschlossen derjenigen zu dir selbst - bereits gelingt oder eben noch nicht. Was du in einer Beziehung fühlst, ist ein nüchterner, unbestechlicher Spiegel, welche Bedürfnisse und Ressourcen in dir bereits frei und lebendig sind oder vielleicht noch ein Schattendasein fristen.

 

Wenn du mit deinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen nicht wirklich in Kontakt bist und sie nicht körperlich spürst, schränkst du deine Bezugspunkte massiv ein, um dich mit einem Gegenüber zu verbinden, und womöglich ist das der eigentliche Grund für dein Unglücklichsein.

 

Gefühle zeigen dir, ob Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht

 Je mehr du fähig bist mit dir selbst verbunden zu sein, umso mehr ermächtigst du dich, andere anzunehmen, so wie sie sind, und ihr Anderssein als Bereicherung und Ergänzung zu erleben.  

 

Manchmal sind es Ängste, Scham oder einfach ein Urteil darüber, wie jemand sei oder was er für Motive habe, die dich dein Herz verschliessen lassen. Wenn du dir die Zeit nimmst, zu ergründen, welches Urteil du über jemanden fällst (z.B. "Der/die will mich doch bloss ausnutzen", "Der/die hat etwas gegen mich" us.w), kannst du leicht herausfinden, worum es dir EIGENTLICH geht. Vielleicht darum, dass dich der andere ausreden lässt oder dass du erfahren möchtest, was jemand an dir wertschätzt. Denn wenn du erkennst, was du brauchst, kannst du von Herzen darum bitten.

 

Nun, es mag sein, dass dein Wunsch nicht oder noch nicht erfüllt wird, aber ist es nicht ein Zeichen des Selbstrespekts und der Selbstliebe, um das zu bitten, was du brauchst? Und vielleicht braucht es dafür einfach mehrere Anläufe.

 

Erfüllte Beziehungen zu führen ist nichts für Angsthasen

Eine erfüllte Beziehung zu führen ist manchmal einfach und leicht, aber manchmal fordert es dich auch heraus,, sehr sehr ehrlich mit dir selbst zu sein und Seiten an dir anschauen, die scheinbar nicht in dein schönes Selbstbild passen: Jedoch – es lohnt sich – Im Prozess der Selbstprüfung – auch Selbstempathie genannt - kannst du unverhofft auf tief vergrabene Schätze stossen, auf deine Lebensmotive, auf das, was dir am Herzen liegt und wofür du bereit bist, dich aus freiem Willen und beherzt einzusetzen. 

 

Wenn du nicht wirklich weisst, worum es dir in deinen Beziehungen geht - z.B. um Respekt, um Vertrauen, Verlässlichkeit, Annahme, Inspiration, Wertschätzung, Liebe usw. - machst du es dir selbst und deinem Gegenüber unnötig schwer.

 

Erkunde dein Herz, denn dein Verstand wird dir hier wenig nützlich sein
Nun, vielleicht bringt eine nüchterne und ehrliche Bestandsaufnahme Klarheit, wo die Ursache für zahlreiche Missverständnisse und für das Gefühl der Unerfülltheit liegen? Erkunde dein Herz, stöbere in jedem Winkel deiner Seele nach Brennpunkten ab, weshalb du Teile von dir – und damit dein volles Liebespotential – noch zurückhältst. Oft ist sind es Scham, Schuld oder Ängste, die weit in unserer Vergangenheit zurückliegen und nicht – wie wir oft meinen - mit auf dem Sosein oder Handeln eines Gegenübers gründet. Ja, selbstverständlich – Menschen können Auslöser für unserer Gefühle sein, sie sind aber niemals der Grund und deshalb „schuld“ – im Positiven wie im Negativen.

 

Spüre nach, ob deine Strategien noch zielführend sind

Womöglich hältst du dein Selbstbehauptungsbedürfnis zurück aus Angst vor den Konsequenzen, z.B. nicht mehr  dazuzugehören, dich einsam und fremd zu fühlen und die Verbindung zu einem geliebten Menschen zu verlieren. Deine Strategie, dich zurückzuhalten war in einer bestimmten Phase deines Lebens wahrscheinlich wirklich wirklich nötig und nützlich. Frage dich jedoch, ob dieses Verhalten heute, wo du erwachsen bist, mit all deinen Lebenserfahrungen und all deinen Ressourcen, tatsächlich noch angemessen ist.

 

Schmerz ist das Signal, dass ein Bedürfnis nicht erfüllt ist

Wie wäre es, wenn wir unseren Körper fragen - ja, ihn fragen!  - was unter dem akuten Schmerz liegt, statt ihn automatisch zu betäuben, abzuschalten? Was würdest du dabei erfahren, erleben, erkennen, wenn du ihm ehrlich und achtsam auf den Grund gehst?

 

Sei nicht angepasst und nett - sei echt!

Wenn du dich vor der sehr menschlichen Erfahrung des Schmerzes fürchtest, ist die Gefahr gross, dass du beginnst, Aspekte deiner Natur zurückzuhalten. Das schützt dich zwar im Augenblick und ist – in gewissen Lebensphasen womöglich sicher auch gefragt und gesund –, aber auf Dauer könnte der ursprüngliche Schutz zum Gefängnis werden: kurzfristig gewinnst du, langfristig unterminiert es deinen Selbstwert – die Beziehung zu dir selbst - und alle deine übrigen Beziehungen.

 

Let it flow und wisse, wir alle sind übende Meister! Du genauso wie dein Partner – übe dich in Akzeptanz dessen was ist, egal wie es sich präsentiert, und tue in einem ersten Moment NICHTS: so entsteht Gewahrsein und wahre Einsicht – die Grundlage für die Entfaltung eures ganzen Liebespotenzials.

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