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Wie Frauen ihren Eros wecken

July 8, 2017

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Stress Verhalten: Männer & Frauen agieren unterschiedlich

 

Je besser wir unsere unterschiedlichen Reaktionen auf Stress verstehen lernen – Frauen wollen dann reden und für sich so Klarheit schaffen, Männer wollen sich bei Stress eher zurückziehen und rasch eine Lösung finden - , desto mehr Hoffnung besteht nicht nur für unsere Beziehungen, sondern auch für Frieden in der Welt

 

Wenn Männer lernen, den Gefühlsäusserungen von Frauen geduldig zu lauschen, erfahren sie dabei etwas über ihre eigenen Gefühle und die damit verbundenen Bedürfnisse und sie begegnen dadurch Frauen mit mehr Anteilnahme, Mitgefühl, Verständnis und Respekt. Frauen, die genau diese Erfahrung mit ihrem männlichen Gegenüber machen, lernen sich so verständlicher und gezielter ausdrücken und erfahren zunehmend Liebe, Nähe und Respekt.

 

Einer der Schlüssel zum Herzen der Frau
Oft widerstrebt es Männern ein wenig, Frauen über einen längeren Zeitraum zuzuhören, weil diese anders kommunizieren als sie selber: Frauen finden während dem Sie reden zum Kernpunkt, während Männer eher gezielt und knapp das sagen, was sie zu sagen haben. Wenn wir diesen Unterschied akzeptieren und vom Partner nicht erwarten, dass er gleich funktionieren möge, dann können viele unsinnige und destruktive Gespräche vermieden werden.

 

In Kontakt mit Gefühlen und Bedürfnissen zu sein: die Essenz von "in Beziehung sein"
Indem beide Geschlechter lernen, in Stresssituationen die eigenen Gefühle und Bedürfnisse in der Situation wahrzunehmen und den anderen in einem empathischen Klima ausreden zu lassen – ohne sich verantwortlich zu fühlen für die Gefühle des anderen,  müssen wir nicht länger andere für unseren Frust, unsere Ohnmacht oder unsere Hilflosigkeit verantwortlich machen.

 

Niemand kann uns Gefühle „machen“: Für unserer Gefühle sind wir stets selbst verantwortlich
Wir selbst können höchstens Auslöser für Gefühle von anderen Menschen sein – für seine Gefühle ist jedoch jeder und jede selbst verantwortlich: Gefühle entstehen – rein physiologisch betrachtet – aufgrund von Reizen, die in unser Hirn gelangen. Und in einem bestimmten Teil – dem limbischen System des Gehirns – sind sehr individuelle Reaktionen auf bestimmte Reize gespeichert. Diese Reaktionsmuster basieren in der Regel auf bereits gemachten Erfahrungen.

 

Wenn wir zum Beispiel müde sind oder wir bestimmte Worte hören (Reizwörter) oder die Situation, in der wir uns befinden, einer früheren Situation gleicht, in der wir uns bedroht fühlten, sogar wenn wir Mimik oder Gestik registrieren, die wir – ganz subjektiv – als gefährlich einstufen, läuten in unserem limbischen System womöglich di e Alarmglocken und es wird das entsprechend gespeicherte Reaktionsmuster ausgelöst.

 

In Stresssituationen: Tempo rausnehmen!
Da wir unsere Reaktionsmuster in Stresssituationen leider nicht auf Knopfdruck und oft nur mit viel Achtsamkeit und Übung verändern können, empfiehlt es sich grundsätzlich, das Tempo aus der Kommunikation heraus zu nehmen.

 

Indem wir uns rückverbinden mit unseren Gefühlen und Bedürfnissen – dem Quell unserer wahren Identität und Liebesfähigkeit -, indem wir akzeptieren, was uns selbst und unser Gegenüber gerade jetzt bewegt - ohne zu werten - sind wir fähig mit dem köstlichen Fluss des Lebens mitzugehen: authentisch, berührbar und unendlich lebendig!

 

Und als schöner Nebeneffekt wird es möglich – indem wir uns selbst respektvoll behandeln –  uns selbst und unseren Liebsten in Stresssituationen hilfreich den Rücken zu stärken.

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